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Ratgeber Technik: Socken mit Logo: eingestrickt, bedruckt oder bestickt?

Eingestrickt besteht das Logo aus gefärbtem Garn. Es liegt keine Farbschicht auf, die abplatzen kann, und keine weiße Socke darunter, die beim Dehnen durchscheint. Dafür braucht Strick eine Mindestmenge, und das Logo muss aus klaren Flächen bestehen. Fotos, Farbverläufe und kleine Mengen sind ein Fall für den Druck, ein kleines Logo auf fertigen Socken einer für den Stick.

Stand: · Keine Rechtsberatung · Quellen am Ende der Seite

Die drei Techniken im Vergleich

Was jede Technik bei Socken kann und wo sie an Grenzen stößt. Die Mindestmengen sind Eigenangaben von Anbietern, Stand 25.10.2026.

KriteriumEingestricktBedrucktBestickt
So entsteht das LogoBeim Stricken: Die Maschine wählt Masche für Masche, welches Garn strickt.Sublimation: Farbstoff zieht unter Hitze in die Polyesterfaser. 360°-Digitaldruck: Tinte wird rundum auf die fertige Socke gespritzt.Stickgarn wird auf die fertige Socke genäht.
Materialfrei wählbar, zum Beispiel Baumwolle mit Polyamid und ElasthanSublimation nur bei überwiegend Polyester, je nach Quelle ab 60 bis 80 %fertige Socke aus beliebigem Material
Grundfarbejede Garnfarbe, auch Schwarz oder MarineSublimation nur auf Weiß oder hellen Farbenjede Farbe
Farben und Details5 bis 6 Musterfarben pro Strickreihe plus Grundfarbe; eine Masche ist etwa 1 bis 1,6 mm breit, keine Fotos oder VerläufeVierfarbdruck, Fotos und Verläufe möglich, auf Strick etwas weichSatinstiche ab etwa 2 mm Breite, keine Fotos oder Verläufe
Flächerundum am Schaft und auf dem Fußrundum (360°-Druck) oder Vorder- und Rückseite (Sublimation)je nach Rahmen etwa 3,4 × 4,2 cm bis 8,5 × 6 cm
Typische SchwächeSpannfäden innen, Mindestmenge, begrenzte Farbzahl je ReiheSublimation: weiße Streifen an den Seiten und weißes Durchscheinen beim DehnenUnterfaden und Vlies innen auf der Haut; die Stickerei dehnt sich weniger als die Socke
Mindestmenge am Markt30 bis 200 Paar je Design, teils je Größeab 1 Paarab 1 Paar

Eingestrickt: das Logo ist Garn

Socken entstehen auf kleinen Rundstrickmaschinen mit einem Zylinder. Für ein Muster wählt die Maschine elektronisch aus, welche Nadeln an einer Stelle stricken, und legt ihnen über einzeln schaltbare Fadenführer das passende Garn vor. Aktuelle Strumpfautomaten schaffen laut den Datenblättern von Lonati und Busi Giovanni fünf bis sechs Musterfarben pro Strickreihe, dazu die Grundfarbe. Läuft in derselben Reihe ein Gummifaden mit, sind es vier bis fünf.

Die Farbe, die gerade nicht strickt, läuft innen als Spannfaden mit, Fachleute sagen Flottung. Außen sieht man nur Maschen. Lange Spannfäden kann die Maschine einbinden, das kostet aber Garn. Ein Anbieter fasst die Folge für das Design zusammen: Motive mit häufigen Farbwechseln werden dicker, dehnen sich schlechter und haben ein höheres Risiko für Strickfehler.

Eine Masche ist ein Pixel

Die Strickdatei ist ein Pixelbild, jedes Pixel wird eine Masche. Fussmarke strickt mit 168 Nadeln im Umfang. Eine Studie der Technischen Universität Kaunas hat Gestricke von einer Maschine mit ebenfalls 168 Nadeln vermessen (Zylinder 3¾ Zoll, Feinheit 14): entspannt 6,2 bis 10,0 Maschen pro Zentimeter in der Breite und 7,2 bis 17,0 Reihen pro Zentimeter in der Höhe, je nach Garn. Mit Elasthan wird das Gestrick dichter.

Daraus ergibt sich (eigene Rechnung): Eine Masche ist etwa 1,0 bis 1,6 mm breit und 0,6 bis 1,4 mm hoch. Von 168 Maschen rundum liegen etwa 84 auf einer Seite, flach gelegt grob 8 bis 13 cm. Für Ihr Logo heißt das:

  • Linien, die schmaler sind als eine Masche, verschwinden. Fotos, Farbverläufe und Schatten gehen nicht, weil jede Masche genau eine Garnfarbe hat.
  • Maschen sind in der Regel breiter als hoch. Damit das Logo auf der Socke nicht gestaucht wirkt, wird es in der Strickdatei in der Höhe gestreckt.
  • Schrift braucht Platz: Ein Großbuchstabe aus 7 Reihen, so hoch wie in einer der kleinsten lesbaren Pixelschriften, ist 4 bis 10 mm hoch. Ein Anbieter rät, Text auf Socken knapp zu halten.

Bedruckt: Sublimation und 360°-Digitaldruck

Beim Sublimationsdruck wird das Motiv auf Papier gedruckt. Eine Presse erhitzt es auf etwa 204 °C, der Farbstoff wird gasförmig, zieht in die Faser und bleibt dort beim Abkühlen. Laut Tintenhersteller Mutoh bleibt die Farbe nicht auf der Oberfläche. Das funktioniert nur auf Polyester. Wie viel Polyester nötig ist, geben die Quellen unterschiedlich an: die Hochschulwerkstatt der Parsons School of Design mindestens 60 %, ein großer US-Druckanbieter 65 %, Mutoh für den Direktdruck 80 %, ausdrücklich ohne festen Grenzwert. Bei Mischgewebe haftet die Farbe nur am Polyester, und das Motiv wirkt blass. Eine weiße Sublimationsfarbe gibt es nicht: Weiße Logoteile bleiben einfach unbedruckt, dunkle Socken scheiden aus.

Die typischen Schwächen zeigen sich bei Socken, weil sie gedehnt getragen werden. Wird die Socke flach gepresst, bleiben an beiden Seiten weiße Streifen, und das Innere der Rippen bleibt unbedruckt. Wo Vorder- und Rückseite zusammentreffen, ist auf dem Fußrücken eine Naht im Motiv zu sehen. Ein großer deutscher Online-Druckanbieter schreibt bei seinen bedruckten Tennissocken selbst: „aufgrund produktionstechnischer Veredelung kann es nach dem Tragen der Socken zu Farbbruch und weißen Blitzern kommen“.

Die Farbe selbst hält dabei gut: Mutoh gibt für seine Sublimationstinte eine Waschechtheit von 4‑5 an, gemessen an Stoff. Das Weißwerden beim Dehnen ist also kein Auswaschen, sondern eine Frage der Abdeckung.

360°-Digitaldruck bedruckt die fertige Socke rundum: Sie sitzt auf einer Walze, die sich unter dem Druckkopf dreht. Die Tinte muss zur Faser passen, Reaktivfarbstoff für Baumwolle, Säurefarbstoff für Polyamid und Elasthan, Dispersionsfarbstoff für Polyester. Bei Baumwolle und Polyamid wird der Stoff vorbehandelt und nach dem Druck gedämpft und gewaschen. Fotos sind möglich, wirken auf der Socke laut einem Anbieter, der strickt und druckt, aber „somewhat fuzzy“. Unabhängige Tests, ob rundum bedruckte Socken beim Dehnen weiß durchscheinen, haben wir nicht gefunden.

Für dunkle Socken bleiben Verfahren mit deckender Farbschicht, etwa Siebdruck oder Transferdruck (DTF). Laut einem Druckanbieter kann Siebdruck bei wiederholtem Dehnen reißen und eine DTF-Folie sich an stark gedehnten Stellen an den Rändern lösen.

Bestickt: kleines Logo auf fertigen Socken

Eine Socke ist ein Schlauch, die Maschine darf nur eine Lage besticken. Dafür gibt es eigene Sockenrahmen: beim Industriehersteller ZSK mit etwa 85 × 60 mm Innenmaß, wobei ein Stickkopf ein ganzes Paar in einem Durchgang bestickt, bei BERNINA mit 34 × 42 mm oder 46 × 60 mm Stickfläche. Ein Wiki der Universität Genf rät, bei Erwachsenensocken insgesamt 5 × 4 cm nicht zu überschreiten.

Das Gestrick ist sehr dehnbar. Laut Garnhersteller Madeira ist das Besticken sehr elastischer Stoffe ohne Klebevlies „nahezu unmöglich“; Madeira USA rät bei dehnbaren Stoffen, die Stichdichte gering zu halten, und warnt vor Kräuseln. Eine dichte Stickerei dehnt sich weniger als die Socke um sie herum. Die Rückseite mit Unterfaden liegt innen auf der Haut. BERNINA empfiehlt deshalb wasserlösliches Klebevlies, damit keine kratzigen Reste in der Socke bleiben. Für feine Details gilt: Satinstiche nicht schmaler als 2 mm.

Wann Druck oder Stick die bessere Wahl ist

Wir stricken nur. Trotzdem ist Strick nicht immer richtig. Für 20 Paar mit einem Foto ist Druck die bessere Wahl; das können wir nicht stricken.

Ihr FallBesser geeignetWarum
Weniger als 100 PaarDruck oder StickBei Fussmarke beginnt Strick bei 100 Paar je Design. Bedruckte und bestickte Socken gibt es am Markt ab einem Paar.
Foto, Farbverlauf, feine LinienDigitaldruckEine Masche hat genau eine Garnfarbe. Gedruckt gehen Fotos, auf der Socke wirken sie aber etwas weich.
Jedes Paar mit eigenem NamenDruckPersonalisierte Einzelpaare sind gedruckt möglich. Beim Stricken wäre jeder Name ein eigenes Design.
Kleines Logo auf dunklen Socken, wenige PaareStickStick geht auf fertigen Socken in jeder Farbe. Die Fläche ist aber klein.
Ab 100 Paar, Logo aus klaren Flächen, auch auf dunkler SockeEingestricktDas Logo besteht aus Garn, nicht aus einer aufliegenden Schicht, und jede Garnfarbe kann Grundfarbe sein.

Haltbarkeit vergleichen: nach diesen Normen fragen

„Waschecht“ und „langlebig“ sagen wenig. Vergleichbar wird Haltbarkeit erst mit einer Prüfnorm und einer Note von 1 (sehr schlecht) bis 5 (sehr gut), mit Zwischenstufen wie 3‑4. Eine gesetzliche Mindestnote für Socken gibt es nicht; die Anhaltspunkte stammen aus Vergabekriterien von Umweltzeichen, einer Einkaufsspezifikation der Bundeswehr und der Grenzwerttabelle von OEKO-TEX.

NormWas sie prüftAnhaltspunkte
ISO 105-C06Farbechtheit bei der Wäsche: wie stark sich die Farbe ändert und wie stark sie auf mitgewaschenes Gewebe abfärbt (Anbluten). Ein M-Test entspricht bis zu fünf Wäschen bis 70 °C.EU Ecolabel: mindestens 3‑4 für Farbänderung und Anbluten
ISO 105-X12Farbechtheit gegen Reiben, trocken und nass. Ein Reibfinger fährt mit 9 Newton je zehnmal hin und her.EU Ecolabel: trocken mindestens 4
ISO 105-E04Farbechtheit gegen Schweiß, geprüft in einer sauren und einer alkalischen LösungOEKO-TEX STANDARD 100, Produktklasse II: Anbluten mindestens 3‑4
ISO 6330 mit ISO 5077Maßänderung nach Waschen und Trocknen, also wie stark die Socke einläuftEU Ecolabel: Socken ±8 %; Blauer Engel: ±5 %; Bundeswehr: Fußlänge −5 % bis +2 % nach der ersten Wäsche
EN 13770Scheuerbeständigkeit von gestrickten Socken und StrumpfwarenBlauer Engel: 15.000 Scheuertouren, geprüft an der Ferse (nach ISO 12947-2)
ISO 12945Pilling, also Knötchen an der OberflächeNote 5: keine Veränderung, 3: mäßiges Pilling, 1: starkes Pilling

Prüfwerte richtig lesen

Wenn ein Anbieter Prüfwerte nennt, fragen Sie nach drei Dingen. Welche Norm? Die Bundeswehr etwa prüft die Waschechtheit ihrer Socken nach ISO 105-C10 bei 40 °C, nicht nach C06. Welche Bedingungen? Laut ISO 105-X12 kann schon die Nässe des Reibtuchs die Note stark verändern, und laut ISO 6330 beeinflussen Waschmaschine, Waschmittel und Trockner das Ergebnis. Welche Note? Bei der Wäsche gibt es eine Note für die Farbänderung und eine für das Anbluten.

Abrieb entsteht vor allem an Ferse, Sohle und Spitze, wie eine Studie der Universität Zagreb zeigt, also dort, wo meist kein Logo sitzt. Socken laufen vor allem bei der ersten Wäsche ein, danach ändern sich die Maße kaum noch. Eine Messung, die eingestrickte und gedruckte Logos im Verschleiß direkt vergleicht, haben wir nicht gefunden. Ob ein Druck beim Dehnen weiß durchscheint, prüft keine der Normen oben. Ziehen Sie dafür ein Muster an.

Material: warum Socken selten reine Baumwolle sind

Socken aus Baumwolle werden meist mit Polyamid und Elasthan gemischt, für bessere Passform, Haltbarkeit und weniger Einlaufen (Universität Zagreb). Elasthan ist nach EU-Definition eine Faser, die sich auf die dreifache Länge dehnen lässt und danach sofort wieder nahezu in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Auf dem Etikett muss „Elasthan“ stehen, ein Markenname genügt nicht.

„Gekämmte Baumwolle“ ist kein Werbewort. Beim Kämmen werden kurze Fasern entfernt; Fasern unter 12 mm tragen laut IIT Delhi nicht zur Festigkeit des Garns bei, sondern machen es nur haariger. Gekämmtes Garn ist deshalb fester und glatter, aber teurer. Auch die Bundeswehr schreibt für ihre Socken gekämmte Baumwolle vor.

Die Business-Socke von Fussmarke besteht zu etwa 80 % aus gekämmter Baumwolle, dazu Polyamid und Elasthan. Sublimieren ließe sie sich deshalb nicht. Beim Einstricken spielt das Material für die Farbe des Logos keine Rolle, weil jedes Garn schon gefärbt ist.

Etikett und Siegel: was auch für verschenkte Socken gilt

Socken brauchen eine Angabe der Faserzusammensetzung, sobald sie auf dem Markt bereitgestellt werden (Verordnung (EU) Nr. 1007/2011). Die EU-Kommission schreibt in ihren Antworten zur Verordnung, das gelte „regardless whether they are supplied in return for payment or free of charge“, und bejaht die Pflicht ausdrücklich auch für Textilien, die Firmen für ihre Mitarbeitenden kaufen. Verbindlich auslegen kann die Verordnung nur der Europäische Gerichtshof. Mehr dazu im Ratgeber Messe-Giveaways.

Für die Praxis: Ein Etikett je Paar genügt (Art. 11 Abs. 3). Ferse und Spitze zählen bei der Zusammensetzung mit; unberücksichtigt bleiben dürfen nur zusätzliches Elastikgarn im Bündchen und Verstärkungsgarn an Zehen und Ferse. In Deutschland muss die Angabe auf Deutsch sein (§ 4 TextilKennzG), sonst droht ein Bußgeld bis 10.000 € (§ 12). Bei Stickereien, die mindestens 10 % der Oberfläche bedecken, wird das Stickgarn getrennt angegeben.

Viele Einkäufer fragen nach OEKO-TEX. Der STANDARD 100 ist laut OEKO-TEX ein Label für schadstoffgeprüfte Textilien, geprüft wird auf über 1.000 Schadstoffe, ein Zertifikat gilt ein Jahr. Er ist ausdrücklich „kein Gütezeichen“ und bezieht sich „nur auf den Neuzustand“. In seiner Grenzwerttabelle stehen Farbechtheiten gegen Wasser, Schweiß, Reiben und Speichel, aber keine Waschechtheit. Ob die Farben die Wäsche überstehen, zeigt ein Prüfbericht nach ISO 105-C06. Die Zertifikatsnummer auf dem Label können Sie im Label Check von OEKO-TEX prüfen.

Mindestmenge, Kosten und Lieferzeit

Beim Einstricken fällt der Aufwand je Design an: Das Logo wird in eine Strickdatei übersetzt, die Maschine eingerichtet und mit den Garnfarben bestückt, egal ob danach 100 oder 1.000 Paar folgen. Ein deutscher Anbieter berechnet dafür unter 500 Paar 45 bis 90 € je Design, andere berechnen keine Einrichtung. Die Mindestmengen für gestrickte Logosocken reichen am Markt von 30 bis 200 Paar je Design, teils je Größe. Ein US-Anbieter, der beides macht, strickt ab 60 Paar und druckt ab einem Paar.

Beim Stick zahlen Sie einmalig das Stickprogramm und dann je Logo. Ein Veredler aus Rosenheim nennt als Netto-Richtpreise 24,90 bis 49,90 € für das Programm und 2,00 bis 9,00 € je Logo, am Beispiel von Polohemden. Dazu kommt die Socke.

Lieferzeiten laut Anbietern: gestrickt etwa 3 bis 6 Wochen, sublimiert ab etwa einer Woche.

Bei Fussmarke kostet ein Paar mit eingestricktem Logo 8,39 € bei 100 Paar, 3,90 € bei 500 Paar und 3,50 € bei 1.000 Paar, jeweils netto zzgl. MwSt., mit Entwurf, Banderole oder Etikett (bis 31.03.2027 inklusive) und Lieferung in Deutschland. Geliefert wird 4–6 Wochen nach Freigabe des Entwurfs. Alle Preise

Häufige Fragen zu Logo-Socken

Kurz beantwortet, Stand: 25.10.2026. Keine Rechtsberatung.

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an anfrage@fussmarke.de, Antwort in 24 Stunden (werktags).

Soll ich Socken mit Logo bedrucken, besticken oder einstricken lassen?

Ab etwa 100 Paar und bei einem Logo aus klaren Flächen ist Einstricken meist die beste Wahl, weil das Logo aus Garn besteht und nicht aufliegt. Für kleinere Mengen, Fotos oder einzelne Namen ist Druck besser, für ein kleines Logo auf wenigen fertigen Socken der Stick.

Was kostet es, ein Logo auf Socken sticken zu lassen?

Beim Stick zahlen Sie einmalig für das Stickprogramm und dann je Logo. Ein Veredler aus Rosenheim nennt als Netto-Richtpreise 24,90 bis 49,90 € für das Programm und 2,00 bis 9,00 € je Logo, am Beispiel von Polohemden; die Socke kommt dazu. Eingestrickt kostet ein Paar bei Fussmarke 8,39 € netto bei 100 Paar, Socke und Logo zusammen.

Kann ich weniger als 100 Paar mit eingestricktem Logo bestellen?

Bei Fussmarke nicht, die Mindestmenge liegt bei 100 Paar je Design und 50 Paar je Größe. Andere Anbieter stricken ab 30 bis 50 Paar. Für ein paar Dutzend Paar sind bedruckte oder bestickte Socken meist die bessere Wahl.

Kann man ein Foto auf Socken bringen?

Eingestrickt nicht, weil jede Masche genau eine Garnfarbe hat. Gedruckt ja, auf der Socke wirkt ein Foto aber etwas weich. Für Sublimation braucht es eine weiße oder helle Socke mit überwiegend Polyester.

Wie viele Farben kann ein eingestricktes Logo haben?

Bei Fussmarke bis zu sechs Garnfarben pro Strickreihe, aus 28 Garnfarben. Das entspricht dem, was aktuelle Strumpfautomaten laut Datenblatt schaffen: fünf bis sechs Musterfarben pro Reihe plus Grundfarbe. Feine Linien unter einer Maschenbreite, Verläufe und Schatten gehen nicht.

Muss auf Werbesocken ein Etikett mit Faserangabe?

Ja. Nach Auffassung der EU-Kommission gilt die Kennzeichnungspflicht auch für Textilien, die kostenlos abgegeben oder für Mitarbeitende gekauft werden. Ein Etikett je Paar genügt, auf Deutsch. Lassen Sie sich das im Angebot bestätigen.

Hält ein eingestricktes Logo länger als ein Druck?

Eine Messung, die beides direkt vergleicht, haben wir nicht gefunden. Beim Strick gibt es keine aufliegende Schicht und keine weiße Socke, die beim Dehnen durchscheint; wie lange die Farbe hält, hängt am Garn und seiner Färbung. Fragen Sie nach der Waschechtheit nach ISO 105-C06.

Quellen und Hinweis

Alle Quellen wurden am 25.10.2026 abgerufen; Zahlen und Zitate haben wir am Original geprüft. Angaben von Maschinen-, Tinten- und Garnherstellern zeigen, was eine Technik kann, nicht was ein einzelner Betrieb daraus macht. Mindestmengen, Preise und Lieferzeiten anderer Anbieter sind deren Eigenangaben. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

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